Lukas, Sohn von Kira ist nicht gerade ein Weltenbummler.
Er fürchtet sich vor der Freiheit draußen und bleibt lieber Zuhause.
Kira seine Ma ist anders. Ich sah sie auf der Küchenfensterbank meiner Schwester sitzen , gespannt nach draußen schauend. Ein Leben dort ist noch nicht möglich.
Hier am Ortsrand gibt es in definierter Meterzahl begrenzte Bewegungsmöglichkeit dem Wildtierschutz zuliebe .
Das war Nachbars Momo auf unserer Fensterbank und ich weiß nicht was aus ihr wurde.
Meine Schwester, Kira und Lukas werden in Kürze hier einziehen, in ein teckeliges Familienhaus , jedoch mit eigener Wohnung und Balkon.
Zwischen Chaos und Eintracht ist alles möglich und nicht vorhersehbar.
Unsere Nachbarn hatten bis vor Kurzem erst eine, dann zwei, dann drei und schließlich neun Katzen, die unter unseren Autos und auch oben drauf lagen. Sie huschten in unserer Garage, saßen außen auf der Küchenfensterbank und auf dem gelagerten Holz und schienen den Teckelchen hier immerzu relaxed die dicke Kralle zu zeigen.
So wurden die Teckelchen nicht gerade positiv auf Katzen geprägt. Der Tierschutz kümmerte sich um diese Kätzchen und nun lebt dort nur noch eine Katze und hier kehrte ein wenig Ruhe ein. Dennoch fand eine negativ Prägung statt die wir hoffentlich überwinden können.
Ich nahm kürzlich schonmal ein katziparfümiertes Deckchen mit nach Hause um den Hunden diesen Geruch vertraut zu machen und in Kürze wandert ein teckelparfümiertes Deckchen zu den Katzen.
Freilauf im Garten und eine akzeptierende Gemeinschaft wäre traumhaft.
Im neuen Heim.
Auf dem Balkon und noch unsicher. Kira, die damalig schwangere Katze aus Spanien........
Lukas, Kiras Sohn der Schmusekater.
Beim Einzug zeigte ich den Teckelchen die Katzis in der Box und hörte ein energisches Fauchen. Bene wollte spielen bei Dira und Merlin bin ich mir nicht sicher welche Ambitionen sie hatten.
Sie wissen alle ganz bestimmt von einander und wir tragen an unseren Händen und Pullis die Katzi & Teckeldüfte hin und her und halten die Türen geschlossen.
Kira und Lukas müssen sich erstmal einleben und sich Zuhause fühlen. Wir sind gespannt wie es weitergeht.